LEGO erweist Shakespeare zum 400. Geburtstag die Ehre

Eine der Fragen, die man sich an Shakespeares 400. Geburtstag stellt, ist natürlich jene: Wie würde der Dichter aller Dichter seine Geschichten wohl heute erzählen? Würde er statt Dänemark, wie in „Hamlet“, die USA als Schauplatz politischer Intrigen wählen? Und würde er anstatt über Englands Richard III. ein Drama über Russlands Wladimir Putin verfassen?

Der Spielzeughersteller LEGO jedenfalls hat drei bekannte Shakespeare-Stücke hergenommen und sie in kurzen Sequenzen mit animierten Lego-Figuren nachgestellt. Und auch wenn in den Clips nicht viel am Originalstoff geändert wurde, so haben sich die Kreativen bei LEGO entschieden, zumindest ein modernes Detail miteinfließen zu lassen.

So interessiert sich Romeo in der Lego-Fassung viel mehr für sein Smartphone als für die schöne Julia, die schmachtend auf dem Balkon darauf wartet, erobert zu werden.

In weiteren Szenen sind die drei Hexen aus Macbeth zu sehen, die eine Tinktur zusammenrühren, sowie der Kobold Puck aus der Komödie „Ein Sommernachtstraum“.

Das literarische Jahr 2016 steht ganz im Zeichen William Shakespeares.

Zahlreiche Bucherscheinungen werfen ein neues Licht auf das Dichtergenie und auch das Kino entdeckt den Barden aus Stratford-upon-Avon wieder für sich. Erst vor kurzem erschien eine Neuverfilmung von Macbeth mit Michael Fassbender in der Hauptrolle.

Bilder: YouTube.com/Lego; Getty Images

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